Warum manche Menschen selbst im Urlaub nicht lange schlafen
Für viele ist der Urlaub die große Chance, endlich auszuschlafen. Doch es gibt Menschen, die auch dann, wenn kein Wecker klingelt und keine Verpflichtungen warten, freiwillig früh aufstehen. Sie öffnen die Augen, wenn die Sonne gerade aufgeht, und genießen die Stille des frühen Morgens – während der Rest des Hotels oder der Ferienwohnung noch schläft. Ist das eine Gewohnheit, eine Persönlichkeitseigenschaft oder beides? Die Psychologie liefert interessante Antworten.
Frühaufsteher im Urlaub sind keine Ausnahme, die sich selbst bestrafen. Im Gegenteil: Sie erleben den Morgen als persönliche Ressource, als ruhige Zeit, die ihnen gehört. Und das sagt einiges über ihre innere Haltung aus.
1. Eine ausgeprägte Neugier auf die Welt
Menschen, die früh aufstehen, wollen nichts verpassen. Das klingt zunächst nach Angst, ist aber tatsächlich eher Ausdruck einer tiefen Neugier und Offenheit. Sie möchten den Sonnenaufgang am Strand erleben, den Markt besuchen, bevor er überfüllt ist, oder die Stadt in ihrer ruhigsten Stunde kennenlernen.
In der Persönlichkeitspsychologie wird diese Eigenschaft mit dem Merkmal „Offenheit für Erfahrungen



